Vestibül 2026
Donika GawazOhne Titel, 2026Donika Gawaz - Ohne Titel, 2026
„Ich habe keine Zeit im Atelier zu arbeiten, weil ich gefühlt dauernd damit beschäftigt bin, Essensreste der Kinder vom Boden zu wischen… am schlimmsten sind feuchte Reiskörner. Mittlerweile lasse ich sie ein paar Stunden oder über Nacht antrocknen, bevor ich sie wegsauge.“
Die raumbezogene Installation bringt einen privaten Raum, die Wohnung der Künstlerin, der normalerweise außerhalb der öffentlichen Sichtbarkeit liegt, maßstabgetreu in den öffentlichen Ausstellungsraum. Ein alltäglicher Rest, der üblicherweise entfernt wird, wird zum Material einer künstlerischen Arbeit.
Ausgangspunkt der Installation ist eine konkrete Alltagserfahrung: das ständige Entfernen von auf den Boden gefallenen Essensresten der Kinder, insbesondere von feuchten Reiskörnern. Diese scheinbar banale Tätigkeit steht exemplarisch für eine Form von Sorgearbeit, die sich täglich wiederholt, erschöpfend ist und meist unsichtbar bleibt. In der Installation wird dieser Moment vergrößert, räumlich übertragen und öffentlich ausgestellt. Die Arbeit versteht das wiederholte Entfernen von Essensresten nicht als bloße häusliche Nebentätigkeit, sondern als zentrale Handlung, in der sich Sorgearbeit, Zeitmangel, Elternschaft und künstlerische Praxis verschränken.
Der auf dem Wohnungsgrundriss navigierende Saugroboter verweist auf das Versprechen technischer Entlastung und automatisierter Hausarbeit. Gleichzeitig macht die Installation sichtbar, dass diese Arbeit dadurch nicht verschwindet: Der Roboter muss vorbereitet, kontrolliert, entleert, gereinigt und gewartet werden. Eine vollständige Reinigung bleibt dennoch unmöglich, da er nicht jede Ecke und jeden Rand erreicht.
Der menschliche Körper bleibt weiterhin zuständig.
Die Installation wirft die Frage auf, was geschieht, wenn der private Alltag nicht als Hindernis, sondern als Ausgangspunkt künstlerischer Praxis verstanden wird. Indem die Installation einen privaten und familiären Raum in den öffentlichen Ausstellungsraum überträgt, wird Sorgearbeit nicht an den Rand gestellt, sondern räumlich ins Zentrum der Ausstellung gesetzt.For inquiries, please contact me at:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Ohne Titel, 2026Donika Gawaz - Ohne Titel, 2026
„Ich habe keine Zeit im Atelier zu arbeiten, weil ich gefühlt dauernd damit beschäftigt bin, Essensreste der Kinder vom Boden zu wischen… am schlimmsten sind feuchte Reiskörner. Mittlerweile lasse ich sie ein paar Stunden oder über Nacht antrocknen, bevor ich sie wegsauge.“
Die raumbezogene Installation bringt einen privaten Raum, die Wohnung der Künstlerin, der normalerweise außerhalb der öffentlichen Sichtbarkeit liegt, maßstabgetreu in den öffentlichen Ausstellungsraum. Ein alltäglicher Rest, der üblicherweise entfernt wird, wird zum Material einer künstlerischen Arbeit.
Ausgangspunkt der Installation ist eine konkrete Alltagserfahrung: das ständige Entfernen von auf den Boden gefallenen Essensresten der Kinder, insbesondere von feuchten Reiskörnern. Diese scheinbar banale Tätigkeit steht exemplarisch für eine Form von Sorgearbeit, die sich täglich wiederholt, erschöpfend ist und meist unsichtbar bleibt. In der Installation wird dieser Moment vergrößert, räumlich übertragen und öffentlich ausgestellt. Die Arbeit versteht das wiederholte Entfernen von Essensresten nicht als bloße häusliche Nebentätigkeit, sondern als zentrale Handlung, in der sich Sorgearbeit, Zeitmangel, Elternschaft und künstlerische Praxis verschränken.
Der auf dem Wohnungsgrundriss navigierende Saugroboter verweist auf das Versprechen technischer Entlastung und automatisierter Hausarbeit. Gleichzeitig macht die Installation sichtbar, dass diese Arbeit dadurch nicht verschwindet: Der Roboter muss vorbereitet, kontrolliert, entleert, gereinigt und gewartet werden. Eine vollständige Reinigung bleibt dennoch unmöglich, da er nicht jede Ecke und jeden Rand erreicht.
Der menschliche Körper bleibt weiterhin zuständig.
Die Installation wirft die Frage auf, was geschieht, wenn der private Alltag nicht als Hindernis, sondern als Ausgangspunkt künstlerischer Praxis verstanden wird. Indem die Installation einen privaten und familiären Raum in den öffentlichen Ausstellungsraum überträgt, wird Sorgearbeit nicht an den Rand gestellt, sondern räumlich ins Zentrum der Ausstellung gesetzt.
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Hybrid MatterHybrid MatterHybrid Matter explores liminal spaces—places where boundaries become more permeable, established ways of thinking can be questioned, and new perspectives, encounters, and forms of being together can emerge. Through embodied movement, listening to one another, and mutual trust, the performers explore these shifting boundaries, allowing moments of connection to develop naturally. At its core, the work reflects on inclusivity, creating space for openness, shared experience, and new ways of relating.
Concept and choreography : Saina Baekhtiyar
www.sainabaekhtiyar.com
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Instagram: @saina.archidance
Costume : Maximilian Gutmair
www.maximiliangutmair.com
Instagram: @maximiliangutmair
Performers : Saina Baekhtiyar & Maximilian Gutmair
Hybrid MatterHybrid Matter explores liminal spaces—places where boundaries become more permeable, established ways of thinking can be questioned, and new perspectives, encounters, and forms of being together can emerge. Through embodied movement, listening to one another, and mutual trust, the performers explore these shifting boundaries, allowing moments of connection to develop naturally. At its core, the work reflects on inclusivity, creating space for openness, shared experience, and new ways of relating.
Concept and choreography : Saina Baekhtiyar
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Costume : Maximilian Gutmair
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Performers : Saina Baekhtiyar & Maximilian Gutmair
Hybrid MatterHybrid Matter explores liminal spaces—places where boundaries become more permeable, established ways of thinking can be questioned, and new perspectives, encounters, and forms of being together can emerge. Through embodied movement, listening to one another, and mutual trust, the performers explore these shifting boundaries, allowing moments of connection to develop naturally. At its core, the work reflects on inclusivity, creating space for openness, shared experience, and new ways of relating.
Concept and choreography : Saina Baekhtiyar
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Performers : Saina Baekhtiyar & Maximilian Gutmair
Jahresausstellung 2026
All image rights remain with the respective artist.Ohne Titel, 2026: For inquiries, please contact me at:
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