Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein aktuell ungenutzter Bestand wieder in Beziehung zu seinem Umfeld gesetzt und schrittweise aktiviert werden kann. Die topografische Isolation hat das Gebäude aus dem städtischen Zusammenhang gelöst – trotz seiner zentralen Lage. Aktivierung wird dabei als architektonischer Prozess verstanden, der vorhandene räumliche und strukturelle Qualitäten aufgreift, stärkt und neu lesbar macht. 

ACTIVATE untersucht den Umbau als präzise Intervention im Bestand – als Strategie, die einen inaktiven Raum wieder in das städtische und funktionale Gefüge integriert, ohne seine vorhandene Identität zu überschreiben.